Wundmanagement Weiterbildung
Eine Weiterbildung im Bereich Wundmanagement ist für praktisch alle Menschen sinnvoll, die im Gesundheitssektor oder der Pflege tätig sind und dort nicht nur einem reinen Bürojob nachgehen. Bei der Pflege und Behandlung der Patienten werden die Pflegekräfte immer wieder mit unterschiedlichsten Wunden konfrontiert, die einer speziellen Versorgung bedürfen. Entsprechende Grundkenntnisse vermittelt die Ausbildung zum Altenpfleger beziehungsweise Gesundheits- und Krankenpfleger.
Um ein hohes Maß an Professionalität zu erreichen, bietet sich die Teilnahme an der einen oder anderen Weiterbildung an. Auf diese Art und Weise können Pflegekräfte echte Wundexperten werden und mithilfe ihrer fachlichen Kompetenz ihren Patienten Leiden nehmen und so zu mehr Lebensqualität verhelfen. Dementsprechend ist es wichtig, dass Betroffene kompetente Pflegekräfte an ihrer Seite haben, die auch mit einer schwerwiegenderen Wundversorgung zurechtkommen.
Wer als Pflegekraft dies leisten möchte, kann sich mithilfe einer Weiterbildung als Wundmanager beziehungsweise Wundexperte qualifizieren.
Berufliche Perspektiven im Wundmanagement

Grundsätzlich bietet sich eine Weiterbildung Wundmanagement für einschlägig qualifizierte Personen an, sodass sich die Karrierechancen durch eine solche Qualifizierung vor allem für die folgenden Berufsgruppen nachhaltig verbessern:
- Medizinische Fachangestellte
- Ärzte/Ärztinnen
- Altenpfleger/innen
- Gesundheits- und Krankenpfleger/innen
Nach einer Schulung im Bereich Wundversorgung besteht zuweilen die Möglichkeit einer beruflichen Selbständigkeit. Ansonsten finden Wundmanager vor allem in den folgenden Bereichen Beschäftigungsmöglichkeiten vor:
- Kliniken und Krankenhäuser
- Arztpraxen
- Medizinische Behandlungszentren
- Pflegeeinrichtungen
Weiterbildungsmöglichkeiten in Sachen Wundmanagement

- Wundanamnese
- Wundbeobachtung
- Hygiene
- Verbandwechsel
- Prophylaxe
- Kompressionstherapie
- Wunddokumentation
- Schmerzmanagement
Der erste Schritt im Rahmen der Weiterbildung zum Wundexperten besteht in einem Basiskurs, der den Grundstein legt und zugleich zu einem ICW-Zertifikat führt. Regelmäßige Fortbildungen sollten allerdings ein Muss sein, sodass nach ein paar Jahren ein Rezertifizierungskurs ansteht. Auf diese Art und Weise wird das Wissen aufgefrischt und aktualisiert, wodurch Wundmanager eine konstant hohe Qualität abliefern können. Angesichts des hohen Leidensdrucks, den Wunden verursachen, sollte dies oberste Priorität haben.
Mehr Tiefe und fachliche Kompetenz können Pflegekräfte dann im Rahmen eines Aufbauseminars zum Fachtherapeuten erlangen. Obgleich die Wundversorgung ein eng gestecktes Thema ist, bietet sie folglich vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten.
Wundmanagement-Fernstudium als Weiterbildung
Die meisten Weiterbildungen kommen als Präsenzveranstaltungen daher. Speziell im Wundmanagement macht dies ganz besonders Sinn, schließlich kommt es in der Wundversorgung in besonderem Maße auf die praktischen Kompetenzen an. Umso erstaunlicher ist es, dass eine Weiterbildung zum Wundmanager auch als Fernstudium angeboten wird.
Streng genommen handelt es sich dabei allerdings um Fernkurse entsprechender Bildungsanbieter, die auf dem Konzept des Fernunterrichts basieren. Dadurch wird eine hohe Flexibilität erreicht, die speziell Berufstätigen zugutekommt. Da zumeist nur qualifizierte Pflegekräfte zugelassen werden, bleibt die Praxis nicht auf der Strecke, was vor allem in der Wundversorgung von großer Bedeutung ist.
Voraussetzungen, Dauer und Kosten von Wundmanagement-Weiterbildungen

Die Fortbildung zum Wundexperten kann auch eine unterschiedliche Dauer aufweisen. Eine Woche sollte man mindestens einplanen, wobei umfangreichere Lehrgänge durchaus auch ein paar Wochen dauern können. Die Kosten sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Angehende Wundmanager müssen jedoch in der Regel mit ein paar Hundert bis zu mehreren Tausend Euro rechnen. Hier ist es wichtig, das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anzufordern und sich genau in den Aufbau der Weiterbildungen Wundmanagement einzulesen.
Welches berufsbegleitende Studium kommt fĂĽr Wundmanager in Betracht?
Einen einzig und allein auf die Wundversorgung spezialisierten Studiengang findet man eher nicht an den Hochschulen, weshalb angehende Wundmanager mit Studienwunsch den einen oder anderen Kompromiss eingehen müssen. Naheliegend ist natürlich ein Studium der Medizin, doch vielfach kommt dieses nicht in Betracht. Insbesondere dann, wenn es eher ein berufsbegleitendes Studium parallel zum Job in der Pflege sein soll, bieten sich eher die folgenden Studiengänge an:
- Pflegewissenschaft
- Gesundheit
- Prävention
- Therapiewissenschaft
- Rehabilitation
- Gesundheitsmanagement
Per Teilzeit-, Abend-, Wochenend- oder auch Fernstudium können Berufstätige so den Bachelor oder Master erlangen und aufbauend auf der Qualifikation als Wundexperte einen akademischen Grad mit internationaler Anerkennung erlangen.

