Kinderpflegerin Weiterbildung

Kinderpflegerinnen, die eine Weiterbildung absolvieren möchten, um aufbauend auf den zusĂ€tzlichen Qualifikationen Karriere zu machen, sollten hier nichts ĂŒberstĂŒrzen und sich zunĂ€chst Gedanken darĂŒber machen, was sie beruflich erreichen möchten. Angesichts der verschiedenen Qualifizierungsmaßnahmen, die fĂŒr Kinderpfleger in Betracht kommen, ergeben sich zum Teil recht unterschiedliche Perspektiven. Solange es aber keine Umschulung sein soll, ist die PĂ€dagogik das zentrale TĂ€tigkeitsfeld kompetenter Kinderpfleger/innen.

Daran Ă€ndert auch eine Weiterbildung nichts, die allerdings den Grundstein fĂŒr einen nachhaltigen Aufstieg auf der Karriereleiter legen kann. Seminare zur Auffrischung oder Spezialisierung, Aufstiegsfortbildungen und selbst ein berufsbegleitendes Studium können interessante Optionen sein und Kinderpflegerinnen zu einer vielversprechenden Berufslaufbahn verhelfen. Es lohnt sich also, sich als Kinderpflegerin intensiv mit dem Thema Weiterbildung zu befassen und engagiert die eigene Qualifizierung anzugehen.weiterbildung

Berufliche Perspektiven fĂŒr Kinderpfleger

Im Rahmen einer zweijĂ€hrigen Ausbildung, die auch in Teilzeit absolviert werden kann und dann drei Jahre in Anspruch nimmt, können angehende Kinderpfleger die notwendige Fachkompetenz erlangen, um die staatliche AbschlussprĂŒfung zu bestehen und den Aufgaben des beruflichen Alltags in der Kinderpflege gerecht zu werden.

In diesem Zusammenhang ist unter anderem darauf hinzuweisen, dass Angehörige dieses Berufs nicht nur als Kinderpfleger/innen, sondern auch als SozialpĂ€dagogische Assistenten und Assistentinnen bezeichnet werden. UnabhĂ€ngig von der Berufsbezeichnung handelt es sich dabei um unterstĂŒtzende KrĂ€fte in der elternergĂ€nzenden oder elternersetzenden Betreuung und Pflege von SĂ€uglingen, Kindern und mitunter auch Jugendlichen.

Diese Aufgaben erwarten sie vor allem in den folgenden Bereichen:

  • KindertagesstĂ€tten
  • Horte
  • Beratungsstellen
  • KinderkrankenhĂ€user
  • Behindertenhilfe
  • Kinderheime
  • Schulen

Das Gehalt als Kinderpflegerin

gehaltDie Arbeit mit Kindern empfinden viele Menschen als sehr erfĂŒllend und entscheiden sich genau aus diesem Grund fĂŒr den Beruf Kinderpfleger/in. Nichtsdestotrotz darf man nicht vergessen, dass es darum geht, ein Einkommen zu generieren, das den Lebensunterhalt sichert.

Ein echtes Manko ist hier unter anderem, dass die Grundqualifizierung im Rahmen einer schulischen Ausbildung erfolgt und dementsprechend nicht vergĂŒtet wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen verdienen Kinderpfleger ihr erstes Geld somit erst nach der abgeschlossenen Berufsausbildung. Je nach Berufserfahrung und Einsatzbereich können die Verdienstmöglichkeiten dann erheblich schwanken.

Im Allgemeinen kann man hier von einem durchschnittlichen Gehalt zwischen 18.000 Euro und 24.000 Euro brutto im Jahr ausgehen. All diejenigen, die ihren Verdienst in der Kinderpflege nachhaltig steigern möchten, sollten ĂŒber eine Weiterbildung nachdenken und weitere Qualifikationen sammeln.

Weiterbildungsmöglichkeiten fĂŒr Kinderpfleger/innen

Dass sich zusĂ€tzliche Qualifikationen im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt machen können, ist nicht ungewöhnlich und gemeinhin bekannt. Das Interesse an Weiterbildungen ist daher auch bei Kinderpflegern groß. Widmen sich diese einer Recherche, um ihre Weiterbildungsmöglichkeiten in Erfahrung zu bringen, werden sie mit einer enormen Vielfalt konfrontiert, weshalb sie sich erst einmal bemĂŒhen mĂŒssen, den Überblick zu behalten. Zur Aktualisierung oder Erweiterung des vorhandenen Wissens sind vielfach Seminare und andere Kurse geeignet, die in ĂŒberschaubarer Zeit absolviert werden können und zuweilen auch eine individuelle Schwerpunktsetzung ermöglichen. GĂ€ngige Themen sind hier unter anderem:

  • ElementarpĂ€dagogik
  • Bewegungserziehung
  • KreativitĂ€t
  • MusikpĂ€dagogik
  • Sprachentwicklung
  • Horterziehung
  • Hauswirtschaft

DarĂŒber hinaus genießen Aufstiegsfortbildungen fĂŒr Kinderpfleger/innen einen hohen Stellenwert. Diese bescheren den Teilnehmern nicht nur den einen oder anderen Kenntnisgewinn, sondern ebenfalls einen höheren beruflichen Abschluss.

Insbesondere die folgenden Fortbildungen dĂŒrften fĂŒr Kinderpfleger/innen von Interesse sein:

  • Betriebswirt/in Sozialwesen
  • Fachwirt/in Erziehungswesen

Die Weiterbildung von der Kinderpflegerin zur pÀdagogischen Fachkraft

weiterbildungsmöglichkeitenDie Weiterbildung zum Betriebswirt oder Fachwirt beschert Kinderpflegern einen kaufmÀnnischen Abschluss, der ihnen vollkommen neue Perspektiven eröffnet. In vielen FÀllen besteht aber eher der Wunsch, sich als pÀdagogische Fachkraft weiter zu qualifizieren. Einzelne Seminare erscheinen da zuweilen unzureichend, weshalb der Abschluss als Kinderpfleger/in oftmals nur als Zwischenstation betrachtet wird.

Darauf aufbauend kann man sich an vielen Fachschulen folgendermaßen als pĂ€dagogische Fachkraft qualifizieren, indem man die Ausbildung fortsetzt:

  • Erzieher/in Jugend- und Heimerziehung
  • Erzieher/in Bildung und Erziehung in der Kindheit

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Kinderpfleger-Weiterbildung

Die Weiterqualifizierung als Kinderpfleger/in in Form einer Fortsetzung der Ausbildung setzt den Abschluss als Kinderpfleger oder Sozialassistent voraus. Gleiches gilt auch fĂŒr einschlĂ€gige Aufstiegsfortbildungen, die zusĂ€tzlich noch berufspraktische Erfahrungen verlangen können.

Die Dauer ist dann mit 12 bis 36 Monaten zu veranschlagen, wobei eine Weiterbildung in Teilzeit typischerweise mehr Zeit in Anspruch nimmt. Wird die Maßnahme an einer staatlichen Fachschule fĂŒr SozialpĂ€dagogik absolviert, fallen keine Kosten an. Private TrĂ€ger erheben im Gegensatz dazu GebĂŒhren, die sich mitunter auf ein paar Tausend Euro belaufen können.

Berufsbegleitendes Studium als Weiterbildung fĂŒr Kinderpfleger

Das Erziehungswesen ist ein ĂŒberaus wichtiges und auch gefragtes TĂ€tigkeitsfeld. Dies wissen nicht nur Eltern, die möglicherweise verzweifelt nach einem Kita-Platz fĂŒr ihren Nachwuchs suchen. Kinderpfleger/innen verfĂŒgen somit ebenso wie andere pĂ€dagogische FachkrĂ€fte ĂŒber gute Berufsaussichten. Sozialassistenten, die den Wunsch haben, mehr Verantwortung zu ĂŒbernehmen und auf der Karriereleiter aufzusteigen, sollten auch ein Studium in Betracht ziehen.

EinschlÀgige StudiengÀnge sind hier unter anderem:

  • PĂ€dagogik
  • Bildungswissenschaft
  • Psychologie
  • FrĂŒhpĂ€dagogik
  • SonderpĂ€dagogik
  • Soziale Arbeit
  • Sozialmanagement
  • Bildungsmanagement

Die meisten Studienangebote kommen als PrĂ€senzstudiengĂ€nge in Vollzeit daher und kollidieren dementsprechend mit einer BerufstĂ€tigkeit als Kinderpfleger. Man muss sich allerdings nicht zwingend entscheiden, denn das berufsbegleitende Studium ist ein guter Kompromiss und wird von immer mehr Hochschulen speziell fĂŒr Berufspraktiker aus dem pĂ€dagogischen Bereich angeboten.

Beispielsweise per Fernstudium können Kinderpfleger/innen so den Bachelor oder Master erlangen und mithilfe des international anerkannten akademischen Grades in Kombination mit umfassender Berufspraxis Karriere machen.

Die Ausbildung zum/zur Kinderpfleger/in

Bevor es um konkrete Weiterbildungsmöglichkeiten geht, ist es interessant zu wissen, wie man Kinderpfleger/in wird. Dazu bedarf es einer schulischen Ausbildung an einer Berufsfachschule oder an einem Berufskolleg. Diese kann in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden und nimmt zwischen zwei und drei Jahren in Anspruch. Obwohl die Ausbildung dem Landesrecht unterliegt, gilt einheitlich, dass am Ende eine staatliche AbschlussprĂŒfung zu absolvieren ist.

Kann man per Weiterbildung Kinderpfleger/in werden?

Menschen, die in der Kinderpflege Fuß fassen möchten und hier einer adĂ€quaten Qualifizierung bedĂŒrfen, suchen zuweilen nach Möglichkeiten, per Weiterbildung Kinderpfleger/in zu werden. Die Ausbildung ist jedoch landesrechtlich geregelt und kann somit nicht umgangen werden. Es besteht allerdings die Möglichkeit, die schulische Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren. Auf diese Art und Weise weist die Qualifizierung durchaus Weiterbildungscharakter auf und kann neben dem Beruf und/oder der Familie absolviert werden.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es fĂŒr den Beruf der Kinderpflegerin?

Die Ausbildung zum Kinderpfleger ist landesrechtlich geregelt, so dass es trotz einheitlich geregelter staatlicher AbschlussprĂŒfung Unterschiede von Bundesland zu Bundesland geben kann. Dies zeigt sich unter anderem auch anhand der Tatsache, dass verschiedene Berufsbezeichnungen verwendet werden. Die Kinderpflegerin wird daher auch als sozialpĂ€dagogische Assistentin bezeichnet. Zuweilen ist ebenso von der Sozialhelferin oder der Sozialassistentin die Rede. Wer nach passenden Qualifizierungen aus dem Umfeld der Kinderpflege sucht, sollte sich dessen bewusst sein und auch auf die genannten Berufsbezeichnungen als Signalwörter achten.

Wo finden Weiterbildungen fĂŒr Kinderpfleger/innen statt?

Auf der Suche nach der richtigen Qualifizierung mĂŒssen ambitionierte Kinderpfleger/innen einige HĂŒrden nehmen und zunĂ€chst die richtige Maßnahme finden. Im Zuge dessen kommt immer wieder die Frage auf, wo entsprechende Bildungsangebote in Anspruch genommen werden können.

Dies gestaltet sich sehr unterschiedlich und lÀsst sich nicht pauschalisieren. Bildungsanbieter aus dem Sozialwesen, aus der PÀdagogik sowie dem Gesundheitswesen kommen hier in Betracht und offerieren vielfach Schulungen und LehrgÀnge, die Kinderpfleger/innen fachlich weiterbringen.

Einrichtungen, in denen Kinder gepflegt, betreut und gefördert werden, erweisen sich nicht nur als mögliche Arbeitgeber fĂŒr Kinderpfleger/innen, sondern offerieren auch die eine oder andere Weiterbildung. Dabei kann es sich beispielsweise um interne Schulungen fĂŒr die Mitarbeiter/innen handeln. Ambitionierte Kinderpfleger/innen mĂŒssen folglich nicht zwingend in die Ferne schweifen, sondern können sich im Betrieb nach Qualifizierungsmöglichkeiten erkundigen.

Die Erzieher-Weiterbildung fĂŒr Kinderpfleger/innen

Wenn es um Weiterbildungen fĂŒr Kinderpfleger/innen geht, ist immer wieder von einer Fortsetzung der Ausbildung die Rede. Im Zuge dessen winkt der Abschluss als staatlich anerkannte/r Erzieher/in. An entsprechenden Fachschulen kann man die schulische Weiterbildung zur Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher absolvieren.

Indem man einfach etwas lĂ€nger die Schulbank drĂŒckt und das Lernen nicht sofort nach dem Abschluss in Kinderpflege einstellt, kann man viel erreichen. Vor allem diejenigen, die zuvor nicht die formalen Voraussetzungen fĂŒr die Erzieher-Ausbildung erfĂŒllt haben, können von einer solchen Fortsetzung der Kinderpfleger-Ausbildung enorm profitieren.

Qualifizierungen aus Ă€hnlichen Berufen als alternative Optionen fĂŒr Kinderpfleger/innen

An Seminaren und Fortbildungen fĂŒr Kinderpfleger/innen mangelt es grundsĂ€tzlich nicht, doch FachkrĂ€fte aus der Kinderpflege können die Auswahl noch deutlich erweitern, indem sie auch Qualifizierungen Ă€hnlicher Berufe einbeziehen. Dabei kann es sich beispielsweise um die folgenden Berufsbilder handeln:

  • Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in
  • Sozialassistent/in
  • Haus- und Familienpfleger/in
  • Heilerziehungspflegehelfer/in

Indem man auch in diesen Bereichen nach geeigneten Weiterbildungen Ausschau hĂ€lt, kann man ein individuelles Qualifikationsprofil entwickeln und den Horizont erweitern. Die Teilnehmenden erlangen Kenntnisse und Kompetenzen aus angrenzen Bereichen und können so unterschiedlichste Aufgaben ĂŒbernehmen.

Stellenangebote als Orientierungshilfe fĂŒr Kinderpfleger/innen auf Weiterbildungssuche

Die Suche nach der richtigen Weiterbildung wird fĂŒr Kinderpfleger/innen immer wieder zur Herausforderung. Einerseits stehen diverse Qualifizierungen zur Auswahl und andererseits stellt sich die Frage, welche Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt ĂŒberhaupt gefragt sind.

Letzteres lĂ€sst sich wunderbar ergrĂŒnden, indem man sich mit aktuellen Stellenangeboten befasst und diese als Orientierungshilfen fĂŒr die persönliche Weiterbildungssuche nutzt.

Die Stellenangebote definieren unter anderem ein Anforderungsprofil und geben so Auskunft darĂŒber, durch welche Zusatzqualifikationen Kinderpfleger/innen ihre Karrierechancen nachhaltig verbessern können.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Kinderpfleger/innen, die sich gerne weiterbilden möchten, verlieren zuweilen den Überblick und wissen gar nicht, wie sie sich entscheiden sollen. Die Wahl einer passenden Qualifizierung ist eine persönliche Angelegenheit, die nur bedingt allgemeingĂŒltige Empfehlungen zulĂ€sst. Daher raten wir Interessierten, umfassend zu recherchieren. Zudem schadet es nicht, den folgenden Tipp aus unserer Redaktion zu beherzigen.

Lassen Sie sich rund um Ihre Weiterbildungsmöglichkeiten beraten!

Im Rahmen einer intensiven Recherche kann man die wesentlichen Fakten in Erfahrung bringen und zumindest eine Vorauswahl treffen.

Schlussendlich spielt das intuitive BauchgefĂŒhl aber auch eine nicht zu vernachlĂ€ssigende Rolle. Um einen persönlichen Eindruck zu gewinnen, sollte man mit verschiedenen Anbietern Kontakt aufnehmen und sich beraten lassen. DarĂŒber hinaus lohnt es sich auch, eine anbieterunabhĂ€ngige Beratung beispielsweise beim Arbeitsamt in Anspruch zu nehmen.

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ĂŒberhaupt nicht eher weniger soweit ok gut sehr gut
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