Umschulung Schweißer

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Berufe am Arbeitsmarkt. Da ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen in einen anderen Job wechseln möchte. Dieser Umstand kann dabei viele Gründe haben. Vielleicht passt die andere Tätigkeit einfach besser zu den Neigungen des Arbeitnehmers. Es könnte aber auch sein, dass man beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen dazu gezwungen ist, einen neuen Job zu erlernen.

Jedenfalls ist es heute möglich, für jede Altersgruppe eine neue passende Tätigkeit sich anzueignen. Für eher handwerklich geschickte Menschen ist dabei durchaus eine Umschulung als Schweißer interessant. Dieser Beruf bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten und kann für den Einzelnen entsprechendes Potenzial aufweisen. Mit einer Umschulung werden direkt neue Kenntnisse erlangt, die besonders im heutigen Berufsleben von großem Vorteil sind.

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Berufsbild Schweißer

Der Beruf des Schweißers ist in der heutigen Zeit ein wichtiger und moderner Beruf geworden. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Methoden des Schweißens, welche man in diesem Job durchaus beherrschen sollte. Der Arbeitsplatz eines Schweißers sind meist Werkhallen oder aber auch auf Baustellen. Dies hängt oft von der jeweiligen Tätigkeit ab. Der Job an sich ist eher körperlich schwere Arbeit. Zudem ist es wichtig, dass genau gearbeitet wird.

Nur somit können die jeweiligen Arbeiten ausgeführt werden. Außerdem trägt man durchaus auch eine gewisse Verantwortung, da gewisse Bauteile für das Leben vieler Menschen von großer Bedeutung sein können. Als Schweißer arbeitet man beispielsweise in folgenden Branchen:

  • Werkzeug-, Anlagen-, Maschinen-, Fahrzeugbau
  • Versorgungstechnik
  • Schlossereien
  • Schweißereien

Wie in den oben beispielhaft aufgezeigten Branchen sind Schweißer in der heutigen Zeit gern gesehene Fachkräfte in vielen unterschiedlichen Betrieben. Deshalb ist es wichtig, dass sich ein Schweißer viele verschiedene Kenntnisse in seinem Arbeitsbereich aneignet. In vielen Bereichen der Industrie kommen heute unterschiedliche Schweißverfahren zum Einsatz, welche ein guter Schweißer beherrschen muss.

Die Hauptaufgabe in diesem Beruf liegt daran, dass verschiedene Werkstücke miteinander verbunden werden. Dies können dabei beispielsweise aus verschiedenen Metallen oder auch aus Kunststoff bestehen. Der Schweißer muss dabei immer erkennen, welches Verfahren er bei seiner Arbeit anwenden muss.

Umschulung zum Schweißer

Da der Beruf so beliebt ist, bieten auch in der heutigen Zeit viele Einrichtungen passenden Umschulungen zum Schweißer an. Bei der Entscheidung, ob eine Umschulung sinnvoll ist oder nicht, ist zu beachten, dass der Beruf des Schweißers ein anerkannter Ausbildungsberuf ist. Somit ist eine Umschulung entsprechend an die Vorgaben der Ausbildung gebunden. Mit dem Abschluss einer Umschulung ist man einem Ausbildungsabschluss entsprechend gleichgestellt.

Eine solche Maßnahme ist also durchaus sinnvoll, da diese somit in der freien Wirtschaft anerkannt ist. Zudem werden in dem Bereich derzeit auch immer gute Fachkräfte benötigt. Jedoch ist durch diese Bedingungen die Umschulung auch schwieriger und anspruchsvoller.

Im Quereinstieg zum Schweißer – das sind die Voraussetzungen

fragen zur bildungWer gerne Schweißer werden möchte, der sollte für eine etwaige Umschulung entsprechende Voraussetzungen erfüllen. Diese sind zum einen fachlicher Natur, aber auch einige persönliche Eigenschaften sollten erfüllt sein. So ist es bei einer Umschulung üblich, dass bereits eine andere Ausbildung erfolgreich absolviert wurde.

Dabei ist es unerheblich, ob diese in der gleichen Branche absolviert wurde. Generell ist es so, dass die spezifischen Voraussetzungen von den jeweiligen Einrichtungen abhängen, welche die Umschulung auch durchführen. Es ist jedoch durchaus empfehlenswert, wenn beispielsweise ein gewisses handwerkliches Geschick und eine genaue Arbeitsweise zu Tage gelegt werden.

Dauer der Umschulung zum Schweißer

Eine Umschulung zum Schweißer kann je nach Umfang eine sehr unterschiedliche Dauer haben. So kann sie beispielsweise nur wenige Tage andauern. In anderen Kursen kann eine solche Umschulung mehrere Wochen fortbestehen. In den meisten Fällen ist die genaue Zeit jeweils in der Beschreibung des jeweiligen Lehrgangs mit angegeben. Auf diese Weise kann man direkt vor Beginn einplanen, wie viel Zeit investiert werden muss.

Außerdem geben auch die jeweiligen Bildungseinrichtungen gerne Auskunft über die Dauer der jeweiligen Maßnahme. In Ausnahmefällen kann es auch sein, dass ein Kurs länger andauert, falls unvorhergesehene Dinge dazwischen kommen. In der Regel sind jedoch die angegebenen Termine bindend.

Was kostet eine Umschulung zum Schweißer?

Da es speziell in diesem Bereich viele unterschiedliche Kurse gibt, sind auch die Kosten entsprechend unterschiedlich. Eine genaue Aussage kann also pauschal nicht getroffen werden. Oft stehen jedoch die Preise und eventuelle Fördermöglichkeiten direkt in der Beschreibung der Maßnahme mit drin. Somit kann direkt geschaut werden, ob der bestehende Kurs finanziell im Budget liegt.

Anderenfalls besteht die Möglichkeit, die Einrichtung nach Fördermöglichkeiten im Einzelfall zu fragen. Auch der Arbeitgeber kann durchaus nach einem Zuschuss zur Umschulung gefragt werden. Oft ist auch eine Zahlung der Gebühren in mehreren gleichen Raten möglich, sodass nach und nach die jeweiligen Kosten gezahlt werden können.

Ablauf der Umschulung zum Schweißer

Generell ist der Ablauf in einer solchen Umschulung eher knapp und eng getaktet. Die jeweiligen Einrichtungen, welche diese Maßnahmen anbieten, haben oft schon einige Erfahrungen, sodass der Ablauf gut durchdacht und geplant ist. Da die jeweiligen Einrichtungen den genauen Ablauf meist selbst festlegen, kann dieser entsprechend variieren.

Wer also eine detaillierte Aussage über den Ablauf einer solchen Umschulung haben möchte, der wendet sich am besten direkt an die jeweilige Einrichtung. Diese gibt dann die genauen Auskünfte darüber. Natürlich kann es immer auch sein, dass ein geplanter Ablauf entsprechend aktueller Situationen angepasst werden muss.

Lerninhalte bei der Umschulung zum Schweißer

Mittlerweile gibt es am Markt sehr viele unterschiedliche Schulungen in diesem Bereich. Dabei ist prinzipiell jede Umschulung genau beschrieben. Dort ist dann oft auch zu lesen, welche Inhalte in der Maßnahme im Detail behandelt werden.

Beispielsweise können in solchen Schulungen die Grundlagen des Schweißens vermittelt werden oder auch spezifischere Dinge wie Lichtbogenschweißen, Gasschmelzschweißen, Laserschweißen oder auch das Pressschweißverfahren vermittelt werden. Die jeweiligen Kenntnisse werden dabei von erfahrenen Lehrkräften den Umschülern beigebracht.

Gehaltsaussichten für den Beruf Schweißer

gehaltIm Laufe der Jahre sind die Gehälter in diesem Beruf immer weiter angestiegen, weil die Vielfalt und auch der Arbeitsaufwand immer höher wurden. Wie hoch die Gehälter dabei genau sind, lässt sich leider nicht genau beziffern. Oft sind die Gehälter von vielen Faktoren abhängig. Der wohl größte Faktor ist die Region, in der man tätig ist. Wenn Fachkräfte in diesem Bereich gerade gesucht sind, dann sind die Gehälter tendenziell höher. Deshalb ist es oft sinnvoll, eigene Recherchen anzustellen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen nach der Umschulung zum Schweißer?

Die Weiterbildungsmöglichkeiten in diesen Beruf sind durchaus vielfältig und abwechslungsreich. Insbesondere im Bereich des Schweißens gibt es viele verschiedene Verfahren, die man erlernen kann. Für nahezu alle Verfahren gibt es passende Weiterbildungen, die belegt werden können.

Wer dann im Gebiet ein absoluter Profi ist, dem steht immer die Möglichkeit offen, ein entsprechendes Fernstudium in einem Gebiet zu absolvieren, welches der aktuellen Tätigkeit ähnlich ist. Auf diese Weise kann neues nützliches Wissen erworben werden, welches im besten Falle sogar zum nächsten Schritt in der Karriere beiträgt.

Zukunftsaussichten für den Beruf Schweißer

Da in der Industrie in der heutigen Zeit Fachkräfte in den unterschiedlichsten Bereichen benötigt werden, sind Schweißer in der Zukunft durchaus gefragte Fachkräfte. Dabei gilt jedoch, dass je breiter das Wissen im Bereich ist, umso höher sind die Chancen einen guten Job zu finden.

Zudem sollten regelmäßig Weiterbildungen absolviert werden, um immer auf den neusten Stand der Technik zu sein. Nur auf diese Weise kann man sich auf Dauer im Beruf etablieren. Das A und O ist jedoch gute Arbeit.

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