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Sozialarbeiter Weiterbildung

All diejenigen, die sich mit dem Sozialarbeiter für einen sozialen Beruf entschieden haben, empfinden dies zumeist als Berufung und folgen so gewissermaßen ihrem Herzen. Gleichzeitig dient der Beruf aber auch dem Broterwerb und sollte folglich nachhaltige Perspektiven bieten. Um diese entwickeln zu können, tun Sozialarbeiter gut daran, die eine oder andere Weiterbildung in Betracht zu ziehen. Im Rahmen entsprechender Maßnahmen bietet sich ihnen die Möglichkeit, auf der vorhandenen Grundqualifikation aufzubauen und mehr Wissen und Kompetenzen zu erwerben, die wiederum das Fundament eines jeden Aufstiegs auf der Karriereleiter bilden. Einige Sozialarbeiter verfolgen ihre eigene Laufbahn nicht allzu ambitioniert, sollten aber auch nicht vergessen, dass ein Aufstieg nach einer Weiterbildung auch dafür sorgt, dass man mehr bewegen kann. Wer tagtäglich die oftmals schwierige Lage seiner Klienten hautnah miterlebt und grundlegende Veränderungen zur Verbesserung der Gesamtsituation herbeiführen möchte, sollte über eine Weiterbildung nachdenken.

Sozialarbeiter mit zusätzlichen Qualifikationen tragen oftmals mehr Verantwortung im Job und bekleiden Schlüsselpositionen, die ihnen gewisse Entscheidungsbefugnisse bieten. Dementsprechend erweist sich die Teilnahme an der einen oder anderen Fortbildung als sehr vielversprechend. Wer dahingehend recherchiert, stellt aber auch rasch fest, dass im Bereich der Weiterbildungen für Sozialarbeiter eine riesige Auswahl besteht. Die erste große Herausforderung besteht somit darin, die richtige Fortbildung zu finden. Eine entscheidende Hilfe kann das Informationsmaterial sein, das von vielen Anbietern kostenlos zur Verfügung gestellt wird und von Interessenten unverbindlich angefordert werden kann.weiterbildung

Berufliche Perspektiven und Verdienstmöglichkeiten als Sozialarbeiter

Bevor man sich intensiver mit den Aufstiegsmöglichkeiten und Weiterbildungsangeboten für Sozialarbeiter auseinandersetzt, sollte man das Berufsbild genauer unter die Lupe nehmen. Wer einen sozialen Ausbildungsberuf gelernt oder ein einschlägiges Studium abgeschlossen hat, kann in unterschiedlichsten Positionen im Sozialwesen oder Bildungswesen Fuß fassen. Das Spektrum der Berufe reicht vom Sozialhelfer bis hin zum studierten Sozialpädagogen. Mindestens ebenso vielfältig sind die Aufgaben, die Sozialarbeitern im beruflichen Alltag begegnen. Typische Tätigkeiten sind unter anderem:

  • Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen
  • Betreuung von Menschen mit Behinderung
  • Begleitung im Strafvollzug
  • Street Working
  • Planung und Koordination von Hilfsangeboten
  • Leitung von sozialen Einrichtungen

gehaltÜberall dort, wo Menschen in schwierigen Lebenslagen professionelle Betreuung benötigen, um ihren Alltag zu bewältigen und an der Gesellschaft teilzuhaben, sind Sozialarbeiter gefordert. Aufgrund der zum Teil sehr unterschiedlichen Einsatzbereiche und Aufgaben lässt sich allerdings kaum ein einheitliches Berufsbild definieren. Dementsprechend existieren auch in Zusammenhang mit den Verdienstmöglichkeiten zum Teil erhebliche Differenzen. All diejenigen, die sich über die finanziellen Aspekte einer Tätigkeit in der Sozialarbeit informieren möchten, sollten dies berücksichtigen. Zur groben Orientierung sind konkrete Zahlen allerdings wichtig, weshalb das durchschnittliche Gehalt eine bedeutende Rolle spielt. Im Allgemeinen lässt sich dieses auf rund 18.000 Euro bis 36.000 Euro brutto im Jahr beziffern. Durch die eine oder andere Weiterbildung können sich für Sozialarbeiter im Laufe ihres Berufslebens neue Perspektiven inklusive höherer Verdienstmöglichkeiten ergeben. Es lohnt sich also, Zeit, Kraft und mitunter auch Geld in zusätzliche Qualifizierungen zu investieren, denn langfristig dürfte sich dieses Engagement im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt machen.

Aufstiegsfortbildungen für Sozialarbeiter

Mehr Verantwortung und mehr Geld sind die zentralen Ziele, die Berufstätige mit einer Weiterbildung verfolgen. So liegt es auch für Sozialarbeiter nahe, nach einer vielversprechenden Aufstiegsfortbildung Ausschau zu halten. Welche Qualifizierung jeweils in Betracht kommt, hängt natürlich von der betreffenden Ausgangssituation ab. Ein ausgebildeter Sozialhelfer dürfte andere Fortbildungen als ein studierter Sozialpädagoge ins Auge fassen. Aus diesem Grund kann die folgende Auflistung an Aufstiegsfortbildungen für Sozialarbeiter nur beispielhaft sein. Für die erste Recherche ist es aber nichtsdestotrotz wichtig zu wissen, dass im Bereich der sozialen Arbeit unter anderem die folgenden Aufstiegsfortbildungen .existieren:

  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in
  • Sozialtherapeut/in
  • Psychosoziale/r Prozessbegleiter/in

Die genannten Aufstiegsweiterbildungen richten sich an studierte Sozialarbeiter, die den Studienabschluss nicht als Ende ihrer Qualifizierungsphase betrachten, sondern vielmehr um die Bedeutung regelmäßiger Weiterbildungen wissen. Zusätzlich gibt es noch viele weitere Weiterbildungen beispielsweise zum Integrationshelfer, Schulbegleiter oder zur Beratungs- und Betreuungskraft für Senioren, die für versierte Sozialarbeiter/innen von Interesse sein könnten.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Sozialarbeiter

weiterbildungsmöglichkeitenEine klassische Aufstiegsfortbildung ist aber natürlich kein Muss, wenn es darum geht, sich als Sozialarbeiter weiterzubilden. Vor allem die strengen Rahmenbedingungen können zuweilen abschreckend wirken, so dass sich Sozialarbeiter eher für flexiblere Weiterbildungen interessieren. Dabei kann es sich beispielsweise um Seminare zu einzelnen Themen der Sozialarbeit, wie zum Beispiel Bewährungshilfe, Familienberatung, Behindertenpädagogik oder Streetworking, handeln. Darüber hinaus sind auch berufsbegleitende Fernkurse als Optionen zu nennen.

Grundsätzlich sind regelmäßige Weiterbildungen in der Sozialarbeit ein absolutes Muss. Unabhängig davon, ob man nicht den Anschluss verlieren oder sich ein neues Tätigkeitsfeld erschließen möchte, liegt man mit einer passenden Qualifizierung goldrichtig. Das lebenslange Lernen ist für Sozialarbeiter folglich Alltag und stets ein Thema.

Berufsbegleitendes Studium für Sozialarbeiter

In der sozialen Arbeit sind Absolventen eines einschlägigen Studiums besonders gefragt. Wer eine soziale Ausbildung absolviert oder nach dem grundständigen Bachelor die Hochschule verlassen hat, kann seine beruflichen Potenziale somit bestmöglich durch ein passendes Studium ausschöpfen. Zu diesem Zweck muss man noch nicht einmal im Job pausieren, denn zahlreiche Hochschulen haben Berufstätige als Zielgruppe für sich entdeckt und offerieren dementsprechend berufsbegleitende Studiengänge. Unabhängig davon, ob man den Bachelor oder Master anstrebt, kann man so neben dem Beruf einen international anerkannten akademischen Grad erwerben, auf dem man seine weitere Karriere aufbauen kann. Wer diese Chance auf eine wissenschaftliche Weiterbildung mit Hochschulabschluss nutzen möchte, dürfte als Sozialarbeiter vor allem an den folgenden berufsbegleitenden Studiengängen Gefallen finden:

  • Soziale Arbeit
  • Pädagogik
  • Sozialpädagogik
  • Heilpädagogik
  • Frühpädagogik
  • Erwachsenenbildung
  • Rehabilitationspädagogik
  • Kindheitspädagogik
  • Psychologie

Bei den angebotenen Studiengängen für Berufstätige kann es sich um ein Teilzeitstudium, Abendstudium, Wochenendstudium oder auch Fernstudium handeln. Genaue Informationen zum jeweiligen Ablauf sowie den Rahmenbedingungen erfahren Sozialarbeiter bei dem jeweiligen Anbieter. In der Regel besteht hier auch die Möglichkeit, kostenloses Informationsmaterial anzufordern, um sich ein genaues Bild zu machen.