Umschulung Hausmeister

Die heutige Berufswelt ist oft schwierig und komplex. Es entstehen immer neue Berufe, es fallen bereits langjährige Berufe mit der Zeit einfach weg und es werden Berufsbilder einfach umbenannt. Die Berufswelt ist in einem stetigen Wandel. Aus diesem Grunde ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen im Laufe eines Berufslebens den Job mehrmals wechseln und teilweise sogar völlig neue Jobs in unterschiedlichen Branchen wahrnehmen.

Die Menschen möchten sich immer mehr ausprobieren und entsprechende Erfahrungen sammeln. Wiederum andere Leute werden mehr oder weniger dazu gezwungen einen neuen Job zu erlernen. Sei es aus persönlichen oder auch gesundheitlichen Gründen. Besonders bei Menschen mit einem gewissen handwerklichen Geschick steht eine Umschulung zum Hausmeister besonders hoch im Kurs. Dieser Job ist seit jeher beliebt und wird in nahezu allen Branchen benötigt.

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Berufsbild Hausmeister

Im Laufe der Jahre hat sich das Berufsbild eines Hausmeisters sehr verändert. Nicht umsonst wird ein Hausmeister in der heutigen Zeit oft auch als Facility Manager bezeichnet. In früheren Jahren war der Beruf des Hausmeisters eher davon geprägt wenig anspruchsvoll zu sein. Dementsprechend war auch das Ansehen meist eher nicht so hoch.

Im Laufe der Jahre hat sich dieser Umstand enorm geändert. Ein Hausmeister hat in der heutigen Zeit eine Vielzahl an Aufgaben, die sich nicht nur mit der Reparatur und Instandsetzung beschäftigen. Somit wird der Beruf immer attraktiver. Hausmeister werden beispielsweise in

  • Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften
  • Öffentlichen Dienst
  • Sparkassen, Versicherungen, Banken
  • kleinen und mittelständischen Unternehmen
  • privaten Vermietern und Mietverwaltungen

und vielen weiteren Betrieben und Branchen benötigt.

In der heutigen Zeit ist ein Hausmeister nicht mehr nur für die Reparatur oder Instandsetzung an Häusern oder Wohnungen verantwortlich. Ein Facility Manager übernimmt heute teilweise auch kaufmännische Aufgaben rund um das Gebäudemanagement. Somit sind diese Mitarbeiter in vielen Bereichen der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken und wichtig.

Es ist beispielsweise auch für die Koordination von Serviceleistungen zuständig. Er plant, beauftragt und kalkuliert diese ein. Somit ist der Beruf des Hausmeisters in der heutigen Zeit enorm wichtig geworden und auch entsprechend vielseitig und interessant.

Umschulung zum Hausmeister

Eine Umschulung zum Hausmeister ist also durchaus erstrebenswert und sinnvoll. Wer auf der Suche nach einem vielfältigen, handwerklichen aber dennoch auch fordernden Job ist, der ist mit dieser Maßnahme sicherlich gut bedient. Eine Umschulung dient in erster Linie der Erlangung neuer Kenntnisse. Mittlerweile bieten zahlreiche verschiedene Bildungsträger diesen Kurs an.

Obwohl der Beruf Hausmeister in der Wirtschaft und der Gesellschaft seit Jahren anerkannt und auch durchaus beliebt ist, ist dieser Beruf kein Ausbildungsberuf. Dies hat zur Folge, dass es keine bestimmten gesetzlichen Regelungen für eine Umschulung gibt. Dennoch haben die Bildungseinrichtungen Kurse entwickelt, in denen alle Kenntnisse in der benötigten Form beigebracht werden.

Im Quereinstieg zum Hausmeister – das sind die Voraussetzungen

fragen zur bildungIn der Regel ist es so, dass sich Umschulungen an Menschen richten, die bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine gewisse Berufserfahrung vorweisen können. Dies ist auch im Fall des Hausmeisters ähnlich. Zudem ist es sinnvoll, bereits entsprechende Vorkenntnisse besonders im Bereich Handwerk mitzubringen. Auch eine gewisse Kommunikationsfähigkeit ist in diesem Beruf passend.

Generell sind jedoch keine spezifischen Voraussetzungen für diesen Beruf vorgeschrieben. Es kann jedoch immer sein, dass einige Bildungseinrichtungen individuelle Voraussetzungen vorschreiben, um den Kurs an der jeweiligen Einrichtung besuchen zu dürfen. Für Quereinsteiger ist eine Umschulung in dieses Berufsbild durchaus sinnvoll.

Dauer der Umschulung zum Hausmeister

Die Dauer einer solchen Umschulung kann sehr unterschiedlich sein. Es kann sein, dass eine solche Maßnahme direkt nach einigen Tagen abgeschlossen ist. Es kann aber auch sein, dass eine Umschulung sich über mehrere Monate zieht. Die Dauer ist natürlich auch abhängig vom Umfang und von der Intensität des Kurses.

Die jeweiligen Einrichtungen bietet mittlerweile verschiedene Kurse in dieser Richtung an. Somit kann selbst gewählt werden, welcher Kurs besucht werden kann. Es gibt beispielsweise Umschulungen, welche nur grobe Kenntnisse lehren. Länger dauern hingegen Kurse, die detaillierteres Wissen vermitteln. Die jeweilige Dauer einer Maßnahme kann oft direkt bei der Bildungseinrichtung erfragt werden. Diese können zusätzliche weitere Infos über die Dauer geben.

Was kostet eine Umschulung zum Hausmeister?

Am Markt gibt es viele verschiedene Maßnahmen, um Hausmeister zu werden. Die Kosten für diese Umschulungen sind dabei meist sehr unterschiedlich. Die jeweiligen Angebote der Bildungseinrichtungen sind sehr verschieden aufgebaut. Dies hat zur Folge, dass auch die Kosten selbst entsprechend unterschiedlich hoch sind. Ein Kurs über einige Tage ist deshalb logischerweise oft günstiger als ein Kurs, der über mehrere Monate andauert.

Die genauen Kosten können in der Regel auch direkt in der jeweiligen Bildungseinrichtung erfragt werden. Zudem können die Mitarbeiter vor Ort auch durchaus Hilfestellungen geben, ob es beispielsweise die Möglichkeit gibt, entsprechende Förderungen für die Umschulung zu bekommen. Auf diese Weise können die monatlichen Kosten niedrig gehalten werden.

Ablauf der Umschulung zum Hausmeister

Da es bisher keine gesetzliche Grundlage für den Ablauf einer Ausbildung bzw. Umschulung gibt, sind in der Regel die jeweiligen Anbieter der Umschulungen für den Ablauf selbst verantwortlich. Da die jeweiligen Einrichtungen oft einige Erfahrung in der Durchführung der Umschulungen haben, sind diese logisch und verständlich aufgebaut.

Der detaillierte Ablauf einer solchen Maßnahme kann in der Regel direkt vor Ort abgefragt werden. Auf diese Weise lässt sich eine solche Umschulung besser planen und in den Alltag integrieren.

Lerninhalte bei der Umschulung zum Hausmeister

Die Lerninhalte sind meist so aufgebaut, dass die Umschüler ein passendes Wissen von der jeweiligen Einrichtung vermittelt bekommen, um den Beruf ausüben zu können. Für die Vermittlung stehen meist erfahrene Lehrkräfte zur Verfügung, welche einerseits praktische Erfahrung im Metier haben und andererseits das Wissen gut vermitteln können.

Auf diese Weise werden den Umschülern ein breites Wissen vermittelt, welches dann später im Beruf umgesetzt werden muss. Dennoch müssen auch eigene Erfahrungen gesammelt werden. Als mögliche Inhalte kommen dabei zum Beispiel Kommunikation, Recht, BWL, Haustechnik, Energieversorgung, Sanitärtechnik und einiges weitere in Betracht.

Gehaltsaussichten für den Beruf Hausmeister

gehaltWie hoch das Gehalt eines Hausmeisters im Endeffekt wirklich ist, hängt von vielen unterschiedlichen Dingen ab. Zum einen natürlich mit dem Beruf selbst. Das Gehalt ist abhängig von den übertragenen Aufgaben, die erledigt werden müssen. Je aufwendiger und schwieriger, umso mehr Gehalt wird gezahlt.

Es kommt zudem auch auf die eigenen Erfahrungen und Kenntnisse an. Ein Mensch mit umfangreichen technischen und kaufmännischen Kenntnissen wird tendenziell mehr verdienen, als ein Mitarbeiter, der lediglich Grundkenntnisse vorweisen kann. Oft gibt es auch in den Branchen und Regionen entsprechende Gehaltsunterschiede.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen nach der Umschulung zum Hausmeister?

Da der Beruf an sich kein anerkannter Beruf ist, ist es sinnvoll, nach einer erfolgreichen Umschulung und ersten praktischen Erfahrungen sich weiterzubilden und im besten Falle einen anerkannten Beruf zu lernen.

Dies kann beispielsweise eine Weiterbildung zum Hauswart, technischen Hausmeister, Fachkraft für Gebäudetechnik oder der Fachwirt im Bereich Facility Management sein. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind also durchaus vielfältig und umfangreich. Sogar ein Studium in diesem Bereich ist möglich, wenn die jeweiligen Voraussetzungen dafür vorliegen.

Zukunftsaussichten für den Beruf Hausmeister

Es werden sicherlich auch in der Zukunft Leute benötigt, welche sich mit der Reparatur und Instandsetzung von Gebäuden auseinandersetzen. Jedoch wird das Berufsbild sich auch in Zukunft weiter verändern und vielleicht andere Arbeiten hinzukommen.

Für diesen Wandel sollte man prinzipiell offen sein und bereit sein neues zu lernen. Wenn dieser Wille vorhanden ist, dann kann ein Hausmeister auch in den kommenden Jahren noch seinen Dienst verrichten und an seinen Aufgaben wachsen.

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