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Call for Papers
Automobilelektronik EMV-konform entwickeln - Messen und Prüfen im Labor und am Fahrzeug
Entwicklungsbegleitende Umsetzung der EMV in der Automobilelektronik:
- Gesetze, Normen und Anforderungen erkennen und deren Einhaltung überprüfen
- EMV-Messungen an den Komponenten und am Gesamtfahrzeug
- Korrekter Umgang mit Messgeräten:
Fehlermöglichkeiten und deren Vermeidung beim Vorbereiten und bei der Durchführung von Messungen - Entwicklungsverlauf und Design-Regeln
- Bereiche der umfassenden EMV - Bearbeitung: Fehleranalyse, Messergebnisse, Rückkopplung auf das Design
- Produkt-Qualifikation und Freigabeprozeduren
Messdemos:
- Die Teilnehmer (max. 24) erhalten einen Einblick in die Messpraxis mit diversen Methoden und Abläufen bei der Continental Automotive GmbH.
Ihre Termine
Dokumente zur Veranstaltung
Veranstaltungsort
Deutschland, Regensburg, Hotel COURTYARD by Marriott
Teilnehmerkreis
- Ingenieure und Techniker aus Entwicklung, Konstruktion, Qualitätssicherung und Fertigung sowie Mitglieder des mittleren Managements aus den Bereichen Einkauf und Vertrieb
- Entwickler mit Ausrichtung auf die EMV-Mess- und Prüftechnik
- Die Messdemonstrationen sind insbesondere für Techniker und Ingenieure, welche neu in einem EMV-Labor eingesetzt werden sollen oder sich zusätzlich mit Messungen befassen wollen
Seminarmanagement
Dipl.-Phys. Helmut Reff
OTTI, Seminare und Fachforen, Bereich Technik
Wernerwerkstraße 4, 93049 Regensburg
Telefon +49 941 29688-34, Telefax +49 941 29688-31
Fachliche Leitung
Dipl.-Ing. Uwe Birnbaum
PEMC/ Volkswagen AG, Wolfsburg
Herr Birnbaum hat das EMV-Zentrum von VW aufgebaut und bis 1995 geleitet. Er war deutscher Sprecher in Brüssel zur Erstellung der EC-Directive 95/54 EEC (EMV-KFZ). Weiterhin war Herr Birnbaum Leiter der Technischen Entwicklung der FAW-VW (China) und Koordinator aller VW-Entwicklungen in Asien bis 2001. Ihm oblag die Anlaufverantwortung der Produktion für die VW-Fahrzeuge Polo, Golf und Touareg weltweit. Heute ist Herr Birnbaum als Senior-Experte Neue Projekte im Zulieferbereich für den Einkauf von VW und als EMV-Berater tätig.
Dipl.-Ing. Norbert Hensengerth
Continental Automotive GmbH, Regensburg
Nach der Ausbildung zum Fernmeldeelektroniker bei Siemens studierte Herr Norbert Hensengerth Nachrichtentechnik an der FH in Köln. Seine ersten beruflichen Erfahrungen sammelte er bei der ANT Nachrichtentechnik GmbH in der Produktbetreuung. Schon zu dieser Zeit war er für die EMV-Prüfungen und die damit verbundenen Zulassungen (E1, CE) zuständig. Zum Januar 2000 erfolgte der Wechsel zur Siemens AG (heute Continental Automotive GmbH) ins EMV-Test-Zentrum, wo er im Mai 2003 die Leitung des EMV-Labors übernahm.
Ihre Referenten
Dipl. Ing. Werner Grözinger
ehemals Leiter Elektrik/ Elektronikentwicklung, Querschnitt Technologien, Porsche AG, Entwicklungszentrum Weissach
Thomas Modra
EMC Engineering, Continental Automotive GmbH, Regensburg
Dipl.-Ing. Günter Oberjatzas
Leitung EMC-Labor, Product Development, Electronic Hardware, WABCO Vehicle Control Systems, Hannover
Hartwig Reindl
Leiter EMC Engineering Automotive Quality Labs, Continental Automotive GmbH, Regensburg
Dr. Uwe Reinhardt
Geschäftsführer, MBtech EMC GmbH, Waiblingen
Dipl.-Ing. Alfred Schmid
Geschäftsbereich Messtechnik - Trainingszentrum, Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, München
Dipl.-Ing. (FH) Richard Weininger
Manager Electromagnetic Compatibility, Continental Automotive GmbH, Regensburg
Partner
Programm
1. Tag, 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr:
Teil 0: EMV-Welt
1. Umwelt, Normen und Gesetze, Anforderungen der Automobilhersteller
- Das Kfz als Störer und Gestörter (Umwelt)
- DIN/ISO-, CISPR- ind MIL-Normen
- Gesetze zur Zulassung
- Technische Lieferbedingungen
Dipl.-Ing. (FH) Uwe Birnbaum
2. Anforderungen der Automobilhersteller
- Prüffeldstärken und Modulation
- Grenzwerte für die Störaussendung
- Bordnetz-Prüfimpulse
- ESD
- EMV-Lastenheft, Pflichtenheft, Prüfplan
Dipl.-Ing. (FH) Uwe Birnbaum
3. Anforderungen der Zulieferer und Anpassen während der Entwicklung
- Lastenhefte, Entwicklungsspezifikation, Prüf- und Projektplanung
- Halbleitereigenschaften und EMV-Risikoabschätzung
- EMV robust design
- Zeitplan, Erfüllungsgrad, Restrisiken und Freigabe
Dipl.-Ing. Günter Oberjatzas
Teil 1: EMV Messungen am Gesamtfahrzeug
4. Störfestigkeit (SF)
- EMV Anforderungen an moderne Kfz
- Messverfahren
- Besonderheiten bei Prüfung vernetzter Systeme
- Beispiele
Dr. Uwe Reinhardt
5. Störaussendung (SA)
- Bedeutung der Störaussendung
- Frequenzbereiche, Messverfahren
- Entwicklung des Fahrzeugkonzepts
- Entstörmaßnahmen am Fahrzeug
- Projektablauf und Serienqualität
Dipl.-Ing. Werner Grözinger
Teil 2: EMV Messungen an Komponenten (SF und SA)
6. EMV-Betrachtung bei Labormessungen
- Bauteileigenschaften
- Interpretation von Messergebnissen
- Rückwirkungen der Prüfinstallation
- Nachbildung fahrzeugspezifischer Eigenschaften
Dipl.-Ing. Günter Oberjatzas
7. Antennenverfahren
- Grundsätzlicher Aufbau von Antennenmessungen
- Störfestigkeitsmessungen
- Emissionsmessungen
- Anforderungen verschiedener OEMs
- Beispiele
Dr. Uwe Reinhardt
8. BCI, Stromzange, Stripline, TEM-Zelle, Koppelzange
- Funktionsprinzipien und Prüfaufbau
- Koppeleigenschaften
- Vorteilhafte Anwendungen
- Spezifische Effekte
Dipl.-Ing. Günter Oberjatzas
Stadtführung und Erfahrungsaustausch zwischen
Teilnehmern und Referenten bei einem
gemeinsamen Abendessen (ab 18:30 Uhr)
2. Tag, 08:30 Uhr bis 17:00 Uhr:
1. Optionale Verfahren, LISN, CVP, DCC, Rohrkoppler, IC-Messung
- Funktionsprinzipien und Prüfaufbau
- Koppeleigenschaften
- Vorteilhafte Anwendungen
- Spezifische Effekte
- Halbleitermessungen quantifizieren Störquellen und Störsenken
Dipl.-Ing. Günter Oberjatzas
2. Pulse (Transienten), ESD
- Dualismus Realität - Reproduzierbarkeit
- Energie- und HF-Effekte in Pulsen und Transienten
- ESD-Effekte allgemein und Automotive-bezogen
- ESD-Schutz, Machbarkeit, Effektivität, Wirtschaftlichkeit
Dipl.-Ing. (FH) Richard Weininger
Teil 3: EMV Betrachtung in der Entwicklung
3. Fehleranalyse auf Geräteebene
- Auswirkungen von EMV Problemen auf die Fahrzeuginsassen
- Methoden der Störeranalyse bei Abstrahlung
- Ursachensuche bei Fehlern während der EMV Beeinflussung
Dipl.-Ing. Thomas Modra
4. Auswahl und Einsatz von Messmitteln am Beispiel Emissionsmesstechnik
- Analyse der erwarteten Signaleigenschaften (Signalgrößen und spektrale Verteilung)
- Eigenschaften und Messparameter von Spektrumanalysern bzw. Messempfängern
- Eigenschaften und Messparameter von passivem und aktivem Zubehör
- Auswirkung dieser Parameter auf die Messergebnisse
- Messdemonstartionen: Erkennen und Vermeiden von Messfehlern auf Grund versteckter Dynamikproblemen
Dipl.-Ing. Alfred Schmid
5. EMV gerechte Konstruktion (EMV - Design) und Simulation
- Bausteine im Layoutprozess
- Massesysteme auf der Leiterplatte
- Fragestellungen in der Entwicklung
- Simulations-Modelle standardisierter Messmethoden
Hartwig Reindl
Teil 4: EMV im Labor, Lastenhefte, Kundespezifikationen
6. Laborgrenzwerte und ihre Ableitung aus der Freifeldmessung
- Elektromagnetische Felder durch Großsender
- Elektromagnetische Felder durch Funkgeräte
- Korrelation Freifeld - Labor
- Ableitung der Grenzwerte für Ganzfahrzeugmessungen im Labor
- Ableitung der Grenzwerte für Komponentenmessungen im Labor
Dipl.-Ing. (FH) Uwe Birnbaum
7. Produkt-Spezifizierung für das Labor, Systemverantwortung, Schiedsmessung
- Testplan - Updates
- Systemtests und Kommunikation mit den Involvierten
- Freigabe von EUTs durch Laborergebnisse
- Diskrepanz zwischen Labor- und Kfz-Messungen
Dipl.-Ing. (FH) Richard Weininger
8. Produkt-Qualifikation und Freigabeprozeduren
- Entwicklungsbegleitende- (pre-Compliance) und Q-Prüfungen (compliance)
- Testreport und Kommunikation mit dem Kunden
- Dokumentation
- Das unabhängige Test-Labor
Dipl.-Ing. (FH) Richard Weininger
3. Tag, 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr:
Messdemonstrationen
Messpraxis im EMV-Zentrum der Continental Automotive GmbH live erleben!
In Gruppen zu sechs Personen wird an vier verschiedenen Messplätzen die Messpraxis demonstriert:
- Ökonomischer Einsatz der Messgeräte
- Bedeutung der Mess-Peripherien
- Test-Anforderungen und Test-Prozeduren
- Prüflingsüberwachung
Folgende Messmethoden (Messplätze) sind vorhanden:
- Semi Anechoic Chamber Messhalle
für die Durchführung von Antennenmessungen bis in den Radar-Frequenz-Bereich
Einsatz für Emission- und Immissionsmessungen an Komponenten und am Kfz - Stripline/TEM-Zellen
Messplatz für die Störfestigkeits- und Störaussendungsuntersuchungen mit elektromagnetischen Feldern an Modulen - Diverse Testplätze für Puls/Transienten Prüfungen
- Prüfeinrichtungen
für die Sicherstellung der Resistenz gegen „ElektrostatischeEntladungen“. Demonstration eines Test-Roboters für ESD-Prüfungen.
Dipl.-Ing. Norbert Hensengerth
Teilnahmegebühren
Bei Anmeldung bis zum 11.08.09:
Fachforum 07./08. Oktober 2009
pro Person: € 890,00
Fachforum und Messdemonstrationen 07.-09. Oktober 2009
pro Person € 1220,00
Bei Anmeldung danach:
Fachforum 07./08. Oktober 2009
pro Person: € 960,00
OTTI Mitglieder: € 910,00
Fachforum und Messdemonstrationen 07.-09. Oktober 2009
pro Person € 1290,00
OTTI Mitglieder: € 1240,00
Der zweite Teilnehmer Ihrer Firma erhält 10 % Ermäßigung, jeder weitere Teilnehmer IhrerFirma erhält 20 % Ermäßigung.
In der Teilnahmegebühr sind Pausengetränke, zwei bzw. drei Mittagessen, eine Stadtführung,
ein gemeinsames Abendessen sowie ausführliche Tagungsunterlagen (auch auf CD!) enthalten.
Zimmerreservierung
Hotel COURTYARD by Marriott
Telefon +49 941 81010
Sonderkonditionen für OTTI Seminarteilnehmer!
Diese gelten auch bis zum 09.10.2010.
oder Tourist-Information Regensburg:
Telefon +49 941 507-4412
Telefax +49 941 507-4418
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