05.01.2007

Workshop: Statistische Patent-Portfolioanalyse - Frühindikatoren in der Technologie- und Wettbewerbsbeobachtung

Das Seminar am 2. Februar 2007 in Regensburg erklärt die Methoden der statistischen Patent-Portfolioanalyse. Die Analysemöglichkeiten und Ergebnisse werden an Beispielen aus Medizintechnik, Lebensmitteltechnologie und Photovoltaik dargestellt. Die Patent-Portfolio-Analyse ist aus der Erkenntnis entstanden, dass Patentveröffentlichungen gegenüber der Markteinführung der daraus resultierenden Produkte einen zeitlichen Vorlauf von durchschnittlich zwei bis sechs Jahren haben. Damit können [?]

Workshop: Statistische Patent-Portfolioanalyse - Frühindikatoren in der Technologie- und Wettbewerbsbeobachtung

 

Das Seminar am 2. Februar 2007 in Regensburg erklärt die Methoden der statistischen Patent-Portfolioanalyse. Die Analysemöglichkeiten und Ergebnisse werden an Beispielen aus Medizintechnik, Lebensmitteltechnologie und Photovoltaik dargestellt.

 

Die Patent-Portfolio-Analyse ist aus der Erkenntnis entstanden, dass Patentveröffentlichungen gegenüber der Markteinführung der daraus resultierenden Produkte einen zeitlichen Vorlauf von durchschnittlich zwei bis sechs Jahren haben.

 

Damit können sie einen nützlichen Frühindikator in der Technologie- und Wettbewerbsbeobachtung darstellen. Marktforschung, Forschung und Entwicklung sowie die Unternehmensführung erhalten belastbare Entscheidungsgrundlagen lange bevor die Produkte selbst bzw. retrospektive Markterhebungen zur Verfügung stehen.

 

- Warum eignen sich gerade Patente besonders für solche Analysen?

 

Methodisch kommt es darauf an, sich von den technischen Details der Einzelpatente zu lösen und große Mengen von Daten über längere Zeiträume hinweg in die Betrachtung einzubeziehen.

 

Patente enthalten eine Vielzahl numerischer Daten, die für sich allein oder in geeigneter Verknüpfung z.B. mit der Patent- Klassifikation durch Aufbereitung zu Tabellen oder Charts neue implizite Zusammenhänge erkennen lassen.

 

Dazu gehören vor allem die Prioritäts-, Anmelde- und Publikationsdaten, die geografische Erstreckung der angestrebten Schutzrechte und nicht zuletzt die Identität der Anmelder und Erfinder.

 

- Welche Ergebnisse sind aus der statistischen Patentanalyse konkret zu erwarten?

 

Betrachtet man Patente statistisch, so können sich - je nach Technologiefeld - Aussagen ergeben über die

 

- Wachstumsgeschwindigkeit einer Technologie,

- bevorzugte Anwendungsfelder,

- Ländervergleiche sowie

- Informationen über die Technologieführer und deren Zielmärkte.

 

Neben der Methode wird in dem Seminar auch die praktische Durchführung von statistischen Patentanalysen gezeigt.

 

Eine besondere Rolle kommt in diesem Zusammenhang der Datenbank World Patents Index zu. Durch die Neuformulierung von Titeln und Kurzfassungen in technischem Englisch der Patentschriften von über 40 Patentämtern und die Zusammenführung dieser Daten in einer einheitlichen Datenbank wird die Güte der Ergebnisse erhöht und der Analyseprozess beträchtlich beschleunigt.

 

Die Statistik-Funktionen der Softwaresysteme der Anbieter dieser Datenbank wie z.B. STN-International, Karlsruhe, erlauben die Auswertung großer Datenmengen im Online-Verfahren zu überschaubaren Kosten und die komfortable Umwandlung in übersichtliche Tabellen und Excel-Charts. Die Teilnehmer führen unter Anleitung selbst statistische Patent-Analysen beispielhaft durch.

 

- Ein Anmeldeformular finden Sie im Flyer zur Veranstaltung, den Sie hier downloaden können.

Weiteren Termine:

 

Patente lesen und recherchieren im Internet

30.01.2007 - 02.02.2007 in Regensburg

 

Professionelle Informationsbeschaffung aus Internet und

Datenbanken

13.03.2007 - 15.03.2007

 

Wirtschaftsinformation aus dem Internet -

Unternehmen,Märkte,Wettbewerb

22.05.2007 - 23.05.2007

 

Sie finden alle Informationen zu diesen Seminaren im

Internet unter

http://www.otti.de/uebersichten/tra.html

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne auch persönlich zur Verfügung.

 

Hermann Köstlbacher, Dipl.-Psych.

Ostbayerisches Technologie-Transfer-Institut e.V. (OTTI)

Wernerwerkstrasse 4

93049 Regensburg

 

Tel.: +49 (0)941 2 96 88-27

Fax.: +49 (0)941 2 96 88-18

Mail: hermann.koestlbacher@otti.de

www.otti.de

 

 

OTTI-Veranstaltungen